Kamera Gimbal Test

Platz 1 – DJI Ronin-SC Gimbal

Kamera Gimbal Test

Der Gimbal von DJI ist genau richtig für meine Anwendungszwecke.
Hobbyfilmen mit einer Sony A7 III mit verschiedenen Objektiven. Ich konnte bisher ein Tamron 17-28mm, 28-75mm und ein Sony SEL24105 ohne Probleme betreiben. Dass ein kompaktes Objektiv wie z.B. ein Sony SEL85F18 funktioniert ist denke ich selbstverständlich.

Kamera Gimbal Test: Der Gimbal lässt sich schnell und präzise ausbalancieren, das wird besonders durch den Lock-Mechanismus an Achsen verstärkt.

Die Android Smartphone-App hat bisher ohne Probleme funktioniert und hat den Gimbal immer zuverlässig steuern können. Auch der Modus-Wechsel und alle spezifischen Einstellungen werden gewissenhaft umgesetzt. Hier gibt es keine Mängel meiner Meinung nach.

Der Akku hat für mich eine ausreichende Laufzeit auch wenn ich ggf. einen zweiten anschaffen werde um auf Nummer sicher zu gehen. Schön wäre noch, wenn man den Akku direkt laden könnte ohne ihn am Griff zu befestigen. Bisher konnte ich das aber immer ohne Probleme machen!

Leider habe ich mich für den Gimbal ohne Fokus Motor (Combo) entschieden. Da ich für bestimmte Video Projekte gerne einen manuellen Fokus verwenden würde, werde ich mit den Motor nun noch einzeln dazu bestellen.

Auch mit einem nachträglich erworbenen Fokus Motor hat man die Möglichkeit alles im dazugehörigen Case zu verstauen, was ich wirklich *sehr* praktisch finde! Den mitgelieferten Koffer würde ich nämlich nur sehr ungern eintauschen.

Alles in Allem ist es ein super Gimbal. Die Preis- Leistung stimmt absolut und es ist faszinierend wie weit die Gimbal-Technik in den letzten Jahren gekommen ist um so ein gutes Gesamtpaket zu so einem Preis anbieten zu können.

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Platz 2 – DJI Ronin-S

Kamera Gimbal Test

Als ich das erste Mal vom Ronin S gehört habe, konnte ich es nicht erwarten, dass er in den Handel kommt. Als es dann soweit war, rechnete ich mit horrend langer Lieferzeit, da die Nachfrage durch positive Bewertungen auf YouTube von Vorabversionen des Ronin S enorm war. Entsprechend erfreut war ich dann als der Ronin S ca 14 Tage VOR dem angepeilten Liefertermin bei mir ankam.
WICHTIG ist das erste Anmelden mit einer App, was in der beiliegenden Anleitung leider nicht klar wird. Man braucht also ZWINGEND ein Smartphone oder Tablet um den Ronin S überhaupt nutzen zu können.
Ich selbst nutze eine Sony A 7 S, aber nicht die Mark 2. Mir war nicht klar, dass nur die Sony A 7 S II VOLL kompatibel mit dem Ronin S ist, jedoch nicht das Vorgängermodell. ABER somit ist klar, dass der Ronin S auch Kameras stabilisieren kann, die GAR NICHT auf der Kompatibilitätsliste stehen, man hat halt nur nicht alle Funktionen. Die Hauptfunktion ist allerdings das Stabilisieren und das funktioniert super!

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Platz 3 – FeiyuTech G6 Max

Kamera Gimbal Test

Das Feiyu Tech G6 MAX ist ein über 3 Achsen elektronisch gesteuerter Stabilisator / Gimbal. Das G6 Max hat eine gute Verarbeitungsqualität und ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Die mechanischen Teile sind aus Aluminium gefräst und mattschwarz lackiert. Der gummierte Griff bietet einen sicheren Halt und eine gute Haptik. Alle Bedienelemente sind leicht erreichbar. Das integrierte OLED Display, was die aktuellen Einstellungen von Gimbal und Kamera, wie Aufnahmemodus, Akku- und Verbindungsstatus usw. anzeigt, ist hell und auch im Freien gut ablesbar.

Sehr praktisch finde ich das seitliche Multifunktionsrad mit welchem man Zoom / Fokus der Kamera , Drehung einstellen kann Die Anpassung von Parametern wie ISO, WB und Belichtungswerten der Kamera erfolgt über das Steuerkreuz in der Mitte.

Das Feiyu Tech G6 MAX hat eine parallele Bluetooth und WLAN Verbindung zur Steuerung des Gimbal über die Smartphone App Feiyu ON sowie zur Kopplung von Kameras verschiedener Hersteller mit dem Gimbal. Aber auch ohne Smartphone App ist der Gimbal bzw. eine unterstützte Kamera von Hand manuell leicht einstell- und steuerbar.

Man kann zwischen den Betriebsarten Panning, Follow, Tilting, Inception, Instant Vertical Photography, Motion Timelaps Lock und Selfie auswählen, Vorher dem Einschalten sollte allerdings die Kamera auf dem Stabilisator gut austariert werden. Dies spart Energie und schont die drei Achssteuerantriebe dauerhaft. Jede Ache kann separat blockiert / arretiert werden was das tarieren wesentlich erleichtert. Der Gimbal hat mit dem Akku hat ein Eigengewicht von 665g und es können Kameras bis 1200g bei mittiger Montage montiert werden. Damit ist das Feiyu Tech G6 MAX universell einsetzbar.

Der austauschbare Akku mit 2000 mA ermöglicht eine Betriebsdauer bis 9h in Abhängigkeit des Gewichtes der aufgesetzten Kamera. Das Laden des Akkus erfolgt über die USB-C Schnittstelle am Gimbal.

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Platz 4 – ZHIYUN Crane M2

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Der Gimbal ist ordentlich verpackt, kommt mit einer sehr stabilen „Styropor-Box“, die man auch als Transportbox nutzen kann, welche nochmal mit einem Karton umhüllt ist.

Öffnet man die Box, findet der Gimbal samt Zubehör einen eigenen, geeigneten Platz, ohne dass ein Element das andere berührt und somit nicht zerkratzen oder kaputtgehen kann.

Da der Crane M2 individuell bis 720g Last tauglich ist, kann man etwaige Kameras und Handys nutzen, die natürlich nicht die 720g überschreiten.

Wenn man den Crane M2 auspackt, ist dieser natürlich noch nicht einsatzbereit. Denn jede Kamera bzw. Handy muss entsprechend justiert werden mit den 3 vorhandenen Achsen. Hierfür ist die Bedienungsanleitung sehr gut geeignet, beim ersten Mal etwas fummelig und aufwendig, aber sobald man das 2-3 Mal gemacht hat, geht es sehr schnell von Zauberhand.

Es sind 6 verschiedene Modus zur Auswahl
– PF (Schwenkfolgemodus, links und rechts ziehen nach, oben und unten bleiben)
– F (Folgemodus, jede Richtung zieht nach)
– L (Verriegelungsmodus, Bild bleibt komplett stehen, egal in welche Richtung man sich bewegt)
– POV (Subjektiver Kameramodus, 360° Funktion auf allen Achsen)
– GO (erlaubt jede schnelle Bewegung zu stabilisieren, zum Joggen z.B.)
– V (Vortex, Kamera zeigt in Himmel und lässt sich 360° drehen)

Mit der zusätzlichen App kann man den Gimbal fernsteuern, heißt, in jeder Achse bewegen, neigen und kippen. Sehr praktisch, wenn man mit dem mitgelieferten Drei-Bein-Stativ festpositionierte Aufnahmen machen möchte und die Kamera drehen und schwenken, ohne sie eigentlich zu berühren. Wenn man im Gimbal als Aufnahmegerät verwendet, kann man per Bluetooth auch sämtliche Einstellungen direkt am Handgriff des Gimbals nutzen. Egal ob Zoom, Foto schießen oder Aufnahme starten und beenden, alle Funktionen werden vom Handgriff unterstützt.

Die Verarbeitung des M2 Crane ist absolut top, hier gibt es keine Kanten oder Ecken, die nicht ordentlich entgratet sind. Die Schienen laufen sauber, die Feststellschrauben funktionieren alle einwandfrei und lassen sich mit einer Hand öffnen und schließen. Der Motor läuft absolut geräuschlos, man hört nichts schleifen oder arbeiten.

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Platz 5 – DJI RS 2 Pro Combo

DJI RS 2 Pro Combo

Kamera Gimbal Test: Es fängt an mit der Tasche, die sehr gut konzipiert und kompakt ist. Die Laschen/Aufteilungen für das Zubehör sind praktisch und einfach zu erreichen.

Das Zubehör bei dem Pro Combo ist sehr hochwertig und es gibt vieles was sehr sinnvoll ist: Focus Tracking, Raven Eye, extra Stab etc. und es gibt viele Kabel.

Positives an dem Gimbal:
hochwertige, qualitative Verarbeitung.
Haptik, Design und Look gefällt mir sehr gut.
einfache Kalibrierung, mit sehr guter Unterstützung durch LCD Screen.
LCD Screen einfach zu bedienen, könnte schwierig zu lesen sein, wenn es draußen zu hell ist.
kompakt, sehr leicht, besonders im Gegensatz zu anderen Gimbals
einfach bedienbar.
Joystick am richtigen Platz.
App funktioniert sehr gut.

Negatives an dem Gimbal:
Die Motoren sind leider einfach nicht stark genug. Mit 2,9 kg war ich weit unter dem Maximalgewicht laut Hersteller. Das liegt bei 4,5 kg. Und trotz genauer Kalibrierung (habe das immer wieder überprüft) hatte ich immer wieder Probleme fliessende Aufnahmen zu machen. Immer wieder gab es ein leichtes Ruckeln, besonders wenn ich es ein bisschen schneller bewegt habe. Ich hatte folgendes verwendet: X-T4 mit Batteriegriff, Cage, XF16-55mm 2.8, ein Mikro, mit variablen ND Filter = 3 kg. Zum Teil lag das auch an dem Kabel vom Monitor, damit kam das Gimbal gar nicht klar, egal wie ich es gelegt hatte. Nachdem ich das Kabel entfernt hatte war es ein bisschen besser, aber nicht behoben. Vielleicht habe ich einfach auch Pech gehabt und ein fehlerhaftes Produkt erhalten?

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